Die beiden ersten Septemberwochenenden standen ganz im Zeichen der Kameradschaftspflege. Unsere Nachbarfeuerwehr auf Düna konnte in diesem Jahr ihr 90-jähriges Jubiläum feiern, an allen Tagen waren wir vor Ort um gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden zu feiern und sie zu unterstützen.
Am ersten Wochenende fand am Freitagabend die Eröffnungsparty statt, bei der zuvor begangenen Kranzniederlegung unterstützte ein Kamerad des Musikzuges mit zwei auf der Trompete geblasenen Liedern. Am Samstagabend zur Zeltfestparty nahm eine dreiköpfige Abordnung teil. Bereits am darauffolgenden Sonntag unterhielt der Musikzug das ausverkaufte Zelt während des Frühstückes, auch hier nahm eine Abordnung teil.
Der Gruppenführer meldet dem Bahnleiter die Gruppe zum Wettkampf angetreten.
Das zweite Wochenende stand ganz im Zeichen des kameradschaftlichen Kräftemessens. Nach alter Tradition wurden am Samstag die Heini-Hennecke-Pokalwettkämpfe und am Sonntag die Pokalwettkämpfe des Kreisfeuerwehrverbands durchgeführt. An beiden Tagen nahmen wir mit jeweils einer Gruppe teil.
Die Gruppe erhält den Übungsbefehl, anschließend wird die Übung durchgeführt.
Bei den Wettkämpfen gilt es einen Löschangriff mit drei C-Rohren in möglichst kurzer Zeit vorzubereiten. Erforderlich sind vier Saugschläuche um Wasser aus dem „offenen Gewässer“ fördern zu können. Für Fehler gibt es Zeitstrafen. Während die Schwiegershäuser Gruppe am Samstag fehlerfrei mit einer Zeit von ca. 82 Sekunden den 13. Platz (von 18 Mannschaften) erreichte, blieb am Sonntag leider nur der 15. Platz (von 15 Mannschaften) drin. Trotz besserer Zeit von ca. 72 Sekunden musste eine Zeitstrafe von 20 Sekunden akzeptiert werden. Aber: Dabei sein ist alles! Dem Spaß und dem geselligen Beisammensein tat dies keinerlei Abbruch.
Das Kuppeln der Saugleitung geht gut voran.
Wir danken der Ortsfeuerwehr Düna für dieses mehr als gelungene Feuerwehrfest, welches ganz im Zeichen gelebter Kameradschaft stand.
Die Fotos sind von Samstag und Sonntag des vergangenen Wochenendes.
Am 3. September stellte sich die Drohnenstaffel der Feuerwehr der Stadt Bad Lauterberg im Rahmen eines Dienstes der Ortsfeuerwehr Schwiegershausen vor. Diese Einheit ist derzeit noch einzigartig im Brandschutzabschnitt 3 des Landkreises Göttingen (Altkreis Osterode) und noch relativ jung. Gestellt wird das Personal durch die vier Ortsfeuerwehren der Stadt Bad Lauterberg und steht unter der Führung von Kai Heitmüller aus Barbis.
Kai Heitmüller (Mitte, blaue Weste) stellt die Einheit vor.
Am Vorplatz der Mehrzweckhalle fand zunächst die Vorstellung der Einheit statt. Hierbei wurden erste Fragen der Kameradinnen und Kameraden aus Schwiegershausen fachkundig beantwortet. Es wurde auf Einsatzmöglichkeiten, Einsatzgrenzen und natürlich auf technische Fragen eingegangen.
Großes Interesse bei den Einsatzkräften aus Schwiegershausen.
Drohneneinheiten sind vielseitig einsetzbar, z.B. bei Personensuchen, aber auch bei Brandeinsätzen sind sie der Einsatzleitung eine große Hilfe bei der Lagebeurteilung aus der Luft oder beim gezielten Absuchen nach Glutnestern.
Bis zu 120 Meter hoch kann die Drohne aufsteigen.
Nach der Vorstellung ging es in die Praxis und die Drohe startete. Zeitgleich wurde ein Löschangriff des LF 10 aufgebaut, um ein bisschen „Action“ für das Übertragungsbild zu haben. So wurden auf das Flachdach des Jugendraumes ein paar Kerzen drapiert um eine weitere, wenn auch kleine, Wärmequelle zeigen zu können.Blick auf das von der Drohne übertragene Bild, deutlich zu sehen sind verschiedene Wärmequellen.Der Drohnenpilot steuert die Drohne, unterstützt wird er von Luftraumbeobachtern. Im Hintergrund wird das Bild, welches die Drohne liefert „ausgewertet“.Auf großes Interesse stößt die Steuerung mittels Fernbedienung.Dicht umlagert war auch der Bildschirm im Heck des Barbiser MTF, dort können die Drohnenaufnahmen gesichtet und ausgewertet werden.Zum „Service“ der Drohnenstaffel gehört auch die Unterstützung der Einsatzleitung bei der Auswertung entsprechender Bilder. Verschiedene Modi erlauben unterschiedliche Sichtweisen auf Einsatzstellen, bzw. -lagen.
Angefordert werden kann die Drohnenstaffel nach Ermessen der Einsatzleitung über die Kommunale Regionalleitstelle (KRL) Göttingen. Sie wird dann über eine eigene RIC (Radio Identification Code [Alarmierungsschleife]) alarmiert und fährt die Einsatzstelle dann direkt an.
Wer mehr über die Arbeit der Drohnenstaffel wissen möchte kann sich z.B. auf Facebook darüber informieren. Dort wird auch über aktuelle Einsätze berichtet.
Ein zünftiges Grillen gehörte im Anschluss dazu, selbstverständlich waren die Lauterberger Kameraden dazu eingeladen. Gruppenführer Marcel Sonntag bedankte sich auch im Namen des Kommandos bei Kai Heitmüller und seinem Team, dass sie der Einladung nach Schwiegershausen gefolgt sind und sich uns umfangreich und kompetent vorgestellt haben.
Anbei noch ein paar Fotos dieses gelungenen Dienstabends:
Bei der Spendenübergabe herrscht große Freude bei unserer Jugendfeuerwehr.
Am 30. August fand der bereits zehnte Harzer Hexentrail statt. Was das überhaupt ist kann hier nachgelesen werden: Hexentrail – Was ist das?
In diesem Jahr startete auch ein Team der Osteroder Unternehmensgruppe Obermann um den Schwiegershäuser Jonas Fröhlich auf der 60 km langen Strecke. Mit einer Zeit von 9:47 Stunden erreichte die Gruppe einen sehr guten 10. Platz. Und auch bei der Auslosung hatte das Team ein gutes Händchen, denn sie konnten einen Scheck in Höhe von 2.308,-€ entgegennehmen, welcher für die Jugendfeuerwehr Schwiegershausen bestimmt ist.
Jonas Fröhlich freut sich, den Scheck präsentieren zu können.
Beim jüngsten Dienst der Jugendfeuerwehr wurde dieser Scheck nun an Jugendfeuerwehrwart Marlon Sonntag überreicht. Im Beisein des Betreuerteams und der Jugendlichen erklärte Jonas Fröhlich die Intention des Spendenlaufes. Marlon Sonntag bedankte sich dann im Namen der Jugendfeuerwehr und des Kommandos der Wehr für die großzügige Spende und versicherte, dass man diese gut gebrauchen könne und auch schon entsprechende Ideen habe. Was genau angeschafft werden soll wollte er aber noch nicht verraten.
Drei C-Hohlstrahlrohre sind im Einsatz, Durchflussmenge ca. 800 Liter/Minute.
Am 23. August fand die Tagesübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft 3 im Raum Hattorf statt.
Während einige Kameraden mit dem MTF Schwiegershausen als Teil der Führungsgruppe bereits am Morgen alarmiert wurden, folgte zum Mittag das KLF. Dies wurde im Vorfeld durch die Bereitschaftsführung zur Unterstützung einer Einsatzlage angefragt.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen am Feuerwehrhaus Hattorf erhielten die verschiedenen Fachzüge gegen 13 Uhr ihre neuen Einsatzlagen, welche sich alle auf dem Gelände der Kreismülldeponie befanden. Der Fachzug 1 „Wasserförderung“ wurde zu einem sich ausbreitenden Feuer auf dem Holzsammelplatz alarmiert. Da dort keine Wasserversorgung zur Verfügung steht, mussten die Kameradinnen und Kameraden zunächst eine ca. 1.700 Meter B-Leitung legen und dabei auch die Kreisstraße zwischen Hattorf und Wulften unterqueren.
Das KLF hat einen Erstangriff gestartet, die Zeit zur Überbrückung bis die Wasserversorgung hergestellt war wurde zur Fahrzeugkunde genutzt.
Aufgabe des KLF war, ebenfalls alarmmäßig die Kreismülldeponie anzufahren um, zunächst unabhängig vom Fachzug 1, einen Erstangriff zu starten und später dann das geförderte Wasser abzunehmen. Die Zeit, in der die Wasserförderung aufgebaut wurde, nutzten die Einsatzkräfte zur Fahrzeugkunde am KLF – die 500 Liter Wasser waren natürlich relativ schnell aufgebraucht.
Enge Absprache zwischen Zugführer und KLF-Besatzung.
Bei der Einsatzlage gab es zu jeder Zeit enge Absprachen mit dem Zugführer des Fachzuges 1 sowie dem Fahrzeugführer des KLF, sowohl über Digitalfunk, als auch vor Ort. Auch mit dem Einsatzleitwagen ELW 2 des Landkreises, welcher die Einsätze vor Ort koordinierte, gab es viel Funkkommunikation. Auch dies ist Teil einer solchen Übung.
Die Wasserversorgung steht, das KLF kann die Brandbekämpfung fortsetzen.
Nachdem die Wasserversorgung aufgebaut war, konnte die Pumpe im KLF wieder mit Löschwasser gespeist werden. Mit insgesamt drei C-Hohlstrahlrohren konnten ca. 800 Liter Wasser pro Minute abgenommen werden. Verstärkerpumpen in der 1,7 km-langen Förderstrecke stellten einen stehts ausreichend hohen Eingangsdruck sicher.
Besatzung 1:4 ist am KLF angetreten.
Mit Rückbau, kurzer Manöverkritik und Restarbeiten am Feuerwehrhaus Schwiegershausen war der Einsatz für die Kameradinnen und Kameraden aus Schwiegershausen am späten Nachmittag beendet.
Wir bedanken uns bei der Kreisfeuerwehrbereitschaft 3 dafür, dass wir an der Übung teilnehmen durften und viele neue Eindrücke gewinnen konnten.
Fotos: Lars Göldner; Marcel Sonntag – Text: Marcel Sonntag
Eine eingeklemmte Person, dargestellt durch unsere Übungspuppe, galt es zu befreien.
Bei einem der letzten Dienstabende der Mittwochsgruppe wurde eine kleine Einsatzübung mit dem Thema „Technische Hilfeleistung“ durchgeführt. Gruppenführer Tobias Wode hatte dazu eine passende Lage vorbereitet, es galt eine Person zu befreien die unter einem Traktorrad eingeklemmt war.
Bei jedem Dienstabend wird zunächst im lockeren Halbkreis besprochen, was auf dem Plan steht.
Geübt wurde auch der Führungskreislauf nach FwDV 100. Gruppenführer Marcel Sonntag wusste nicht, welche Lage ihn erwartet. Die Fahrzeuge LF 10 und KLF wurden von ihm über eine reservierte TMO-Rufgruppe* der „Leitstelle Schwiegershausen“ einsatzbereit gemeldet und bekamen dann von selbiger den Einsatzauftrag. GF Tobias Wode übernahm dabei den Part des Leitstellendisponenten und des Übungsbeobachters vor Ort. Sämtliche Statusmeldungen an die Leitstelle als Klartext sowie Rückmeldungen, Nachforderungen, Rückfragen etc. wurden via Digitalfunkgerät durchgeführt.
Die vorbereitete Lage, welche von den Einsatzkräften abgearbeitet werden musste.
Vor Ort bot sich dann folgende Lage: bei Reparaturarbeiten an einem Oldtimer-Traktor geriet eine Person mit dem linken Bein unter das Vorderrad. Der Wagenheber versagte und die Person wurde eingeklemmt. Sie war bei Bewusstsein und klagte über starke Schmerzen. Die Einsatzkräfte wurden vom Anrufer (GF Wode) eingewiesen, selbiger wurde sofort von einer Einsatzkraft aus dem Geschehen rausgenommen und weiter betreut.
Die Einsatzkräfte bereiten das Anheben des Traktors vor.
Nach der Lageerkundung wurde zunächst die Einsatzstelle abgesichert und Sicherungsmaßnahmen am Fahrzeug durchgeführt. Der Traktor wurde gegen Wegrollen gesichert, mittels Wagenheber/Büffelheber wurde das Anheben des Fahrzeuges vorbereitet und Rüstholz zum Unterbauen bereit gelegt. Ein wichtiger Grundsatz bei Anheben von Lasten ist das ständige Unterbauen selbiger, um ein ungewolltes Absacken zu vermeiden. Außerdem wurde die verunfallte Person ständig betreut.
Ein Schnellangriff wird vorbereitet.
Da genügend Einsatzkräfte vor Ort waren wurde ein C-Rohr über den Schnellangriffsabgang des KLF vorbereitet und somit der Brandschutz sichergestellt. Sollte es zu einem Feuer kommen, kann schnell reagiert werden. Auch die Verkehrsabsicherung zu allen Seiten konnte dank ausreichend Personal gut abgedeckt werden, ein wichtiger Punkt für ein sicheres Arbeiten.
Der Traktor wurde angehoben und die Person konnte befreit werden.
Nach kurzer Zeit war alles vorbereitet und der Traktor konnte angehoben und die Person befreit werden. Im Realeinsatz hätte es eine enge Absprache mit dem Rettungsdienst bei der Rettung gegeben.
Fahrzeug- und Truppübergreifend wurde die Lage gut und zügig abgearbeitet.
Im Anschluss wurden die durchgeführten Maßnahmen nochmal gemeinsam durchgesprochen. Es hat sich gezeigt, dass wir mit unseren Einsatzmitteln technische Hilfeleistungen im kleineren Umfang gut abarbeiten können.
Der Dank der Gruppenführer geht an die Familien Armin und Andre Schreiber für das Bereitstellen der Räumlichkeiten und des Übungsobjektes!
Fotos: Andre Schreiber; Text: Marcel Sonntag
*TMO-Rufgruppe: TMO bedeutet „Trunked-Mode-Operation“ – hierbei handelt es sich um den sogenannten Leiststellenfunk (früher 4-Meter-Band im Analogfunk). Im TMO-Modus finden alle Gespräche mit der Kommunalen Regionalleitstelle (KRL) in Göttingen und/oder der Einsatzfahrzeuge untereinander statt. Für diesen Übungsdienst wurde bei der KRL eine eigene Rufgruppe reserviert.
Mit vollem Eifer dabei: die Mitglieder unserer Jugendfeuerwehr
Am Montag, dem 30. Juni 2025, fand vor unserem Feuerwehrhaus der letzte Jugendfeuerwehrdienst vor den Sommerferien statt. Diesmal war alles anders: statt technischer Ausbildung drehte sich alles um Spaß, Gemeinschaft und eine erfrischende Abkühlung bei hochsommerlichen Temperaturen.
Das Betreuerteam hatte eine bunte Auswahl an Wasserspielen vorbereitet. Vom Zielschießen mit dem LF 10 bis hin zu einer ausgelassenen Wasserschlacht, bei der Jung und Alt komplett nass wurden, war alles dabei.
Unsere Jugendlichen konnten so fernab der typischen Feuerwehrtheorie zeigen, was Teamgeist, Rücksicht und spontaner Einsatz bedeutet. Gemeinsam hatten wir viel Spaß und vertrieben die Hitze. Es war ein Dienst, der genau richtig kam und nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.
Dank Wasser aus dem Tank des LF 10 und D-Rohren kam es zu einer gelungenen Erfrischung
Die Jugendfeuerwehr ist ein zentraler Baustein für die Zukunft unserer Ortsfeuerwehr. Sie vermittelt nicht nur wichtige Grundlagen in Theorie und Praxis, sondern sorgt dafür, dass Schwiegershausen auch in den kommenden Jahren über engagierte und gut vorbereitete Einsatzkräfte verfügt. Ohne diese Nachwuchsarbeit wäre die langfristige Einsatzbereitschaft im Dorf nicht gesichert. Deshalb ist uns die Förderung der Jugend besonders wichtig. Jede Jugendliche und jeder Jugendliche, die mitmachen, leisten bereits heute einen wertvollen Beitrag für die Sicherheit unserer Gemeinschaft.
Der Platz vor dem Gerätehaus war Austragungsort verschiedener Spiele
Wenn du zwischen 10 und 16 Jahren alt bist, Lust auf Abenteuer, Spaß und echte Gemeinschaft hast, dann schau doch einmal bei uns vorbei! Unsere Jugendfeuerwehr bietet dir großartige Erlebnisse, neue Freundschaften und bereitet dich auf den aktiven Feuerwehrdienst vor. Nach den Sommerferien treffen wir uns wieder montags um 18 Uhr am Feuerwehrhaus.
Erhalten die Hochwasser-Ehrennadel 2023: Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Schwiegershausen
Weihnachten 2023 wurde das Land Niedersachsen von langanhaltenden Regenfällen getroffen, deren Folge das sogenannte „Weihnachtshochwasser“ war.
Auch die Stadt Osterode blieb nicht unverschont. Ein großer Einsatzschwerpunkt lag im Bereich Katzenstein, zu dem auch die Ortsfeuerwehr Schwiegershausen zur Unterstützung gerufen wurde. Ein detallierter Bericht ist auf der Webseite der Ortsfeuerwehr Lasfelde unter folgendem Link nachzulesen:
Das Land Niedersachsen bedankt sich nun mit einer eigens gestifteten „Hochwasser-Ehrennadel 2023“ bei allen eingesetzten Einsatzkräften. Diese Ehrung wurde am 20. Juni 2025 in einem feierlichen Rahmen im Feuerwehrgerätehaus Osterode durch Bürgermeister Jens Augat und Fachdienstleiterin Thoskild Lätsch durchgeführt.
Die Abordnung aus Schwiegershausen mit Ortsbürgermeisterin Kathrin Schrader
Aus Schwiegershausen und Uehrde waren an beiden Einsatztagen insgesamt 30 Kräfte im Einsatz. Leider konnte nur eine kleinere Abordnung an der Verleihungszeremonie teilnehmen. Die übrigen Kameradinnen und Kameraden bekommen die Ehrung nachgereicht.
Aber auch für neue Einsatzkräfte gab es eine Ehrung. Alle neu in die aktive Wehr aufgenommenen Kameradinnen und Kameraden erhielten eine Urkunde von Bürgermeister Augat als Dank für ihr Engagement.
Das Absperrteam der Feuerwehr Schwiegershausen v.l.n.r.: Lars Göldner (Major a.D.), Dirk Deiters (Männerfähnrich a.D.), Laura Köhler, Jessica Kamps, Niklas Buchwald, Andreas Ernst (2. Schützenmeister a.D.) und Jens Thunrey – auch ehemalige Chargen (aktive Mitglieder der SG) sind dabei
Pfingsten und am darauffolgenden Wochenende wurde in Schwiegershausen das 35. Volks- und Schützenfest gefeiert. Für einen sicheren Ablauf der beiden großen Festumzüge, des Kinderumzugs sowie des Marschierens der Schützengesellschaft vor und während des Festes, hat ein Absperrteam der Feuerwehr Schwiegershausen gesorgt.
Erst im Februar hat Sicherheitsbeauftragter Andre Schreiber einen Vortrag dazu gehalten. (Auszug aus der PP-Präsentation)
Die Befugnisse der Feuerwehr in Sachen Verkehrsregelung wurden kürzlich novelliert, das Niedersächsische Brandschutzgesetz entsprechend angepasst. Mit dieser Änderung hat das Land Niedersachsen eine rechtliche Grundlage geschaffen, die die Freiwilligen Feuerwehren bei der Übernahme von derartigen Aufgaben absichert und die sonst zuständige Polizei entlastet.
Sperrung der Osteroder Straße mittels MTF – die Chargen der Schützengesellschaft sind mit Spielleuten und Hauptschußanzeiger angetreten um vom Festwirt zur Festhalle zu marschieren
Mit im Einsatz war an beiden Wochenenden der Schwiegershäuser Mannschaftstransportwagen.
Freie Plätze sind rar… Blick auf die sehr gut besuchte Veranstaltung
Am 29. Mai lud die Freiwillige Feuerwehr Schwiegershausen aus Anlass ihres 130. Bestehens zu einem Tag der offenen Tür in und um das Feuerwehrgerätehaus ein.
Bange Blicke auf die Wettervorhersage bestimmten die Tage vorher. Noch am Sonntag vor Himmelfahrt lautete die Einschätzung der Meteorologen, dass es genau dann mehr oder weniger den ganzen Tag regnen sollte, wenn gutes Wetter gebraucht wird. So schmiedete man einen Plan B, der dann aber nicht gebraucht wurde. Die Vorhersagen besserten sich und die Veranstaltung wurde wie geplant am Gerätehaus durchgeführt.
Fleißige Helfer beim Aufbau
Pünktlich um 7 Uhr am Himmelfahrtstag starteten die Aufbauarbeiten. Viele Kameradinnen und Kameraden hatten sich eingefunden und innerhalb kurzer Zeit war alles, von der Hüpfburg bis zu den Mitmachspielen der Jugendfeuerwehr und natürlich der Mittelpunkt der Veranstaltung – der Bierwagen – aufgebaut.
Ortsbrandmeister Tostmann spricht hier keinen Segen, sondern begrüßt die Gäste
Pünktlich um 10 Uhr waren bereits viele Gäste zum Auftakt der Veranstaltung gekommen um an der Andacht teilzunehmen. Zunächst begrüßte Ortsbrandmeister Kai Tostmann alle Anwesenden, bevor er die Aufmerksamkeit dann an Pastor Stefan Schmidt und Hans-Jörg Kohlstruck vom Kirchenvorstand übertrug.
Hans-Jörg Kohlstruck, Vorsitzender des Kirchenvorstands
Im Namen des Kirchenvorstands begrüßte Hans-Jörg Kohlstruck die vielen Anwesenden zur Himmelfahrts-Andacht. Er zitierte dazu aus der Chronik zum 100-jährigen Jubiläum der Wehr aus dem Jahre 1995. Dort hatte der damalige Pastor Kurt Schäfer ein kirchliches Grußwort geschrieben.
Pastor Schmidt bei seiner Predigt
Wie immer passende Wort fand Pastor Stefan Schmidt bei seiner Predigt, die sich mit der 130 Jahre währenden Tradition der Schwiegershäuser Feuerwehr beschäftigte und Zusammenhänge zur Bibel hatte.
Drei Meister unter sich: Bürgermeister Augat, Ortsbrandmeister Tostmann, Ortsbürgermeisterin Schrader
Nach der Andacht füllte sich der Platz vorm Gerätehaus schnell. Viele Gäste aus nah und fern, jung und alt, Abordnungen benachbarter Wehren, Bollerwagengruppen und vor allem viele Schwiegershäuserinnen und Schwiegershäuser fanden sich ein. Alle fanden Platz, denn Bierzeltgarnituren waren genügend vorhanden und wurden bei Bedarf noch schnell aufgebaut. Unter den Gästen waren auch Osterodes Bürgermeister Jens Augat und Stadtbrandmeister Lars Kreiter. Natürlich schaute auch die Schwiegershäuser Ortsbürgermeisterin Kathrin Schrader bei „ihrer“ Feuerwehr vorbei.
Ehrung für Ehrenkapellmeister Gerhard Wode (Foto: W. Wode)
Eine besondere Ehrung konnte an diesem Tag noch durchgeführt werden: Ehrenkapellmeister Gerhard Wode erhielt das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbands für 75-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr verliehen. Eine durchaus sehr seltene Ehrung!
Sorgte für den guten Ton: der Musikzug der Wehr
Nicht wegzudenken bei öffentlichen Feuerwehrveranstaltungen im Dorf ist der Musikzug. Unter der Leitung von Wolfgang Wode und Thomas Jünemann sorgten die Musikerinnen und Musiker zunächst bei der Andacht für eine würdige Untermalung mit Kirchenliedern, bevor sie dann im Anschluss mit schmissiger Blasmusik bis weit nach 15 Uhr die Anwesenden unterhielten.
Für die kleinen Gäste gab es eine Hüpfburg, Fußball-Dart und Mitmach-Spiele der Jugendfeuerwehr. Stark frequentiert waren zu jeder Zeit der Bierwagen und die Grillstation. Nachmittags lockten Kaffee und Kuchen zum genüßlichen Verzehr bei guten Gesprächen. In prominter Stellung war das KLF ausgestellt, das neueste Fahrzeug im Fuhrpark der Wehr stieß auf reges Interesse.
Auch wenn es dann doch nicht ganz trocken blieb, so wurde der Tag dennoch ein voller Erfolg. Der Dank des Kommandos gilt allen Besucherinnen und Besuchern und natürlich den vielen Kameradinnen und Kameraden für die Durchführung dieser gelungenen Veranstaltung.
Im Anschluss gibt es noch ein paar Bilder von Andre Schreiber.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit aus Anlass unseres 130-jährigen Jubiläums möchten wir auf diesem Wege für eine Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Schwiegershausen werben.
Die Einsatzabteilung übt regelmäßig für den Ernstfall, hier den Umgang mit dem Faltbehälter bei einem Waldbrand
Für den Fortbestand unserer Wehr ist es von höchster Wichtigkeit, einen großen Fokus auf die Ausbildung neuer Einsatzkräfte zu legen. Seit 1995 rekrutieren wir einen Großteil der neuen aktiven Mitglieder aus unserer Jugendfeuerwehr. Ein Eintritt in den Einsatzdienst ist aber auch ohne Vorkenntnisse, als sogenannter Quereinsteiger, möglich. Wenn du in Schwiegershausen wohnst und dich als aktive Einsatzkraft einbringen möchtest, dann sprich am besten unseren Ortsbrandmeister Kai Tostmann an. Natürlich sind auch alle anderen Mitglieder bereit, Auskunft zu geben. Das Mindestalter für den Eintritt in den aktiven Dienst liegt bei 16 Jahren.
Die Jugendlichen werden auch sehr realitätsnah an den Feuerwehrdienst herangeführt.
Wer Mitglied der Jugendfeuerwehr werden möchte, der muss mind. 10 Jahre alt sein. Ansprechpartner für die Jugendfeuerwehr sind Marlon Sonntag und Lara-Sophie Mißling. Eine Kinderfeuerwehr gibt es in der Stadt Osterode, dort liegt das Mindestalter bei 6 Jahren. Ein Kontakt kann über uns hergestellt werden.
Was wären Feuerwehrversammlungen ohne die Musik des Musikzuges
Unser Musikzug freut sich ebenfalls über neue, aktive Mitglieder. Das Beherrschen eines Blas-/und oder Rhythmusinstrumentes ist von Vorteil, da wir aktuell keine Ausbildung in diesem Bereich anbieten können. Bei Fragen hierzu stehen die Musikzugführer Wolfgang Wode und Marcel Sonntag gerne zur Verfügung.
Ein Beispiel für eine Anschaffung aus Fördermitteln: Unser MZF, die Mercedes G-Klasse
Wer uns unterstützen möchte, ohne aktiv tätig zu werden, hat die Möglichkeit förderndes Mitglied zu werden. Hierbei unterstützt man uns rein finanziell mit seinem Mitgliedsbeitrag (aktuell 18,-€/Jahr). Mit diesen Geldern können wir unsere Ausstattung verbessern und damit unsere Leistungs- und Einsatzfähigkeit steigern. Ein Punkt, der allen zugute kommt.
Haben wir dein Interesse an einer Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Schwiegershausen wecken können? Dann lade dir jetzt das Eintrittsformular herunter, fülle es entsprechend aus und gib es bei Ortsbrandmeister Kai Tostmann ab.
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