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Jahresrückblick: 12 Monate – 12 Bilder

Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter der Ortsfeuerwehr Schwiegershausen. Es folgt ein kleiner Jahresrückblick unter dem Motto: 12 Monate – 12 Bilder.

Januar

Die Drei von der Tankstelle?
Nein, Ende einer Ära! Nach 24 Jahren gibt Lars Göldner (links) das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters an Niklas Buchwald (mittig) ab. Er übernimmt fortan mit Ortsbrandmeister Kai Tostmann (rechts) zusammen die Führung der Wehr.

Februar

Augsburger Puppenkiste statt Dienst?
Nein, Ausbildung in Erster Hilfe! Der Eintritt in die Feuerwehr ist freiwillig, die stete Teilnahme am Ausbildungsdienst Pflicht. Regelmäßiges Fortbilden sichert die Einsatzbereitschaft der Wehr. Hier bilden sich die Kameradinnen und Kameraden der Dienstagsgruppe unter fachkundiger Anleitung von Philipp Bierwirth zum Thema Reanimation fort.

März

Marsmenschen in Schwiegershausen?
Nein, nur Atemschutzgeräteträger! Warum marschieren die im Gänsemarsch durchs Dorf? Nach der Frühjahrsübung waren noch Restdrücke in den Atemluftflaschen. Also: Auf die Plätze, fertig, los!

April

Einsatz H1Y Tragehilfe RD Am Spritzenhaus 3?
Nein, nur Vorführung der neuen Schleifkorbtrage. Bei einem Besuch kommunalpolitischer Mandatsträger demonstrierten die Kameraden den richtigen Umgang mit diesem Rettungsgerät.

Mai

Eröffnung einer Grillbude am Gerätehaus?
Nein, wenngleich diese Kameraden sicher das Zeug dazu hätten. An Himmelfahrt konnte das 130-jährige Bestehen der Ortsfeuerwehr Schwiegershausen gefeiert werden. Da darf die Bratwurst und das Steak nicht fehlen!

Juni

Neue Ausgehuniformen?
Nein, zu sehen ist die Schützengesellschaft Schwiegershausen vor dem Abmarsch zum Festplatz beim Festwirt. Abgesichert durch Mannschaftstransportfahrzeug und Absperrkommando.

Juli

Neuer Fuhrpark?
Nein, auch kein aktuelles Foto. Zwar war im Juli nicht weniger los als in den anderen Monaten, aber ein passendes Foto wurde nicht gemacht. Also ein Griff in die „digitale Zigarrenkiste“: Fuhrpark und Mannschaft 1995 vorm Feuerwehrgerätehaus.

August

Gehört die Kreismülldeponie zum Ausrückbereich Schwiegershausen?
Nein, liegt noch nichtmal in der Schwiegershäuser Gemarkung. Auf Anforderung der Bereitschaftsführung nahm das Kleinlöschfahrzeug aus Uehrde mit einer Besatzung an der Kreisbereitschaftsübung auf der Kreismülldeponie in Hattorf teil.

September

Ufos in Schwiegershausen?
Nein, nur eine Drohne. Diese sind nicht nur für fragwürdige Zwecke einsetzbar, sondern auch für richtig sinnvolle Zwecke. Die Drohenstaffel aus Bad Lauterberg war bei einem Dienst zu Besuch und demonstrierte eindrucksvoll ihr breites Einsatzspektrum.

Oktober

Jahreshauptversammlung ab sofort in der Sporthalle?
Nein, erstens ist die immer im Januar und zweitens nicht in bayerischer Klamotte. Musik ist aber nahezu die Gleiche!

November

Moderne Sitzmöbel im Praxistest?
Nein, nach fast 16 Stunden Einsatz beim Großbrand an der Osteroder Straße ist diesem Feuerwehrkameraden jedes Mittel Recht um sich mal hinzusetzen. Vier Einsätze in vier Tagen: der November bleibt in besonderer Erinnerung so mancher Einsatzkraft..

Dezember

Neues Auto?
Ja! Noch wartet das neue Mehrzweckfahrzeug auf seinen Ausbau. Aber da ist es schonmal. Wir werden zu gegebener Zeit weiter zu unserem neuen Einsatzfahrzeug berichten.

Das war der Jahresrückblick 2025. Die Ortsfeuerwehr Schwiegershausen wünscht allen Einwohnerinnen und Einwohner von Schwiegershausen alles Gute für 2026!

(MS)




Ende des Dienstjahres

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende entgegen. Sowohl die Dienstags- als auch die Mittwochsgruppe hielten vor der Dienstpause noch je einen Dienstabend ab.

Auf Einladung von Gruppenführer Tobias Wode besuchte der für Schwiegershausen zuständige Bezirksschornsteinfegermeister Leif Jacobi die Kameradinnen und Kameraden der Mittwochsgruppe. Thema war der richtige Umgang mit einem Schornsteinbrand. Es wurde aufgezeigt, welche Ursachen zugrundeliegen können und welche Maßnahmen zu treffen sind. Fragen aus den Reihen der Teilnehmer konnte Leif Jacobi kompetent beantworten.

Die Dienstagsgruppe übte den Umgang mit neuem Gerät. Zum Einen wurde der unlängst gespendete Rauchvorhang ausprobiert und die einsatztaktischen Grundsätze besprochen. Dann galt es das neu beschaffte Steckleiter-Verbindungsteil auszuprobieren. Mit diesem Gerät lässt sich aus der auf dem LF 10 verlasteten vierteiligen Steckleiter eine Bockleiter bauen. Auch hier wurden die Einsatzmöglichkeiten besprochen.

Der Ausbildungsbetrieb der Ortsfeuerwehr Schwiegershausen beginnt im Februar 2026 mit den UVV-Unterweisungen. Danach nehmen die Gruppen den Dienstbetrieb wieder eigenständig auf.

Fotos und Text: Marcel Sonntag

10 Jahre Löschgruppe Uehrde

Eine wahre Geschichte: Im vergangenen Jahr fand sich ein Schwiegershäuser Feuerwehrkamerad in Uehrde ein, um den mittlerweile ausgemusterten „Bulli“ der Löschgruppe Uehrde für Einsatzzwecke in Schwiegershausen abzuholen. Allgemein bekannt ist, dass sich das Uehrder Gerätehaus in direkter Nachbarschaft zum Parkplatz des Landgasthofes Uehrde befindet. Von dort kam ein dem Kameraden bekannter Mann mit seiner Frau in Richtung Gerätehaus. Zunächst freute sich der Mann aus dem Nachbarlandkreis über den „originalgetreuen Feuerwehroldtimer“, und dass man ja ein schönes kleines Museum aus dem „alten Feuerwehrhaus“ gemacht hat – sogar mit altem Fahrzeug. Der Feuerwehrkamerad klärte den Irrtum auf. Sogleich öffnete er das linke Tor, zum Vorschein kam ein fast noch nagelneues, modernes Feuerwehrfahrzeug. Ungläubig stand das Ehepaar vor dem Haus, welches für sie ganz klar ein Museum sein musste. Der Feuerwehrkamerad klärte weiter auf: wenn vor nunmehr einem Jahrzehnt von weitsichtigen Feuerwehrkameraden nicht diese eine mutige Entscheidung getroffen worden wäre, dann wäre das Uehrder Feuerwehrgerätehaus heute wahrscheinlich wirklich ein Museum…

Doch wie ist dazu gekommen, dass die Ortsfeuerwehr Schwiegershausen seit nunmehr 10 Jahren eine einzigarte Besonderheit im Osteroder Stadtgebiet vorweisen kann, die Existenz einer Außenstelle im Nachbardorf? Zur Erklärung folgt eine Nachlese aus Anlass „10 Jahre Löschgruppe Uehrde“.

Eine stolze Feuerwehr

In all den Jahren ihres Bestehens seit der Gründung 1894 war die Ortsfeuerwehr Uehrde immer so etwas wie der Dreh- und Angelpunkt des kleinen Stadtdorfes. Sie war nicht nur für die Sicherstellung des Brandschutzes und der kleinen technischen Hilfeleistung zuständig, sondern vielmehr auch ein Garant für den Erhalt der geschätzten dörflichen Infrastruktur. Bei allen Veranstaltungen half sie mit Mannschaft und Gerät und führte selber beliebte Feste wie das jährliche Osterfeuer in der Kleebucht oder das legendäre Weinfest aus.

Doch der viel zitierte demographische Wandel machte auch vor dem idyllischen Stadtdorf nicht Halt. Die Einwohnerzahl schrumpfte und somit wurden es auch immer weniger freiwillige Feuerwehrkameraden. Dies bedeutete aber nicht, dass man sich nicht mehr auf die Uehrder Wehr verlassen konnte. Wenngleich die Einsatzstatistik in Uehrde selber recht wenig vorwies, so waren es doch die nachbarschaftlichen Unterstützungen bei größeren Einsatzlagen die deutlich machten: auf die Männer aus Uehrde kann man zählen. Ein Beispiel: Bei der Unwetter-/Hochwasserlage im Sommer 2013 halfen die Uehrder in Schwiegershausen und im Stadtgebiet.

Mindeststärke war nicht mehr zu erreichen

Die Uehrder Wehr war eine sogenannte Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung. Das Niedersächsische Brandschutzgesetz schreibt vor, dass eine solche Feuerwehr mind. 20 aktive Einsatzkräfte vorzuhalten hat bzw. dauerhaft nicht weniger als max. 90 % dieser Zahl. Zu besetzen sind alle Funktionen aller feuerwehrtechnischen Gruppe, bestehend aus neun Kameraden. Zu gewährleisten sind weiterhin 100% Reserve = 18 Kameraden. Ortsbrandmeister und Stellvertreter sind zuzurechnen = 20 Kameraden.

In Uehrde war diese Zahl nicht mehr realisierbar. Im Jahresbericht 2014 berichtete Ortsbrandmeister Martin Brünig von noch 13 aktiven Kameraden. Da niemand eine komplette Auflösung der Wehr wollte, nahm das Uehrder Kommando Kontakt mit dem Schwiegershäuser Kommando auf. Bereits seit vielen Jahrzehnten gab es freundschaftliche Kontakte ins Nachbardorf und so wurde auch gar nicht lange diskutiert. Nachdem beide Wehren einen entsprechenden Beschluss fassten und auch die Stadt Osterode am Harz als Träger der Freiwilligen Feuerwehr zustimmte war es amtlich: die Ortsfeuerwehr Uehrde wird zum 31. Dezember 2015 aufgelöst und gliedert sich zum 1. Januar 2016 als Löschgruppe in die Ortsfeuerwehr Schwiegershausen ein. Damit einher ging die Entlassung der Uehrder Ehrenbeamten: Martin Brünig und Frank Dernedde hatten 2013 die Leitung der Ortsfeuerwehr Uehrde übernommen.

Neues Kapitel als Löschgruppe

Auch wenn die Selbstständigkeit aufgegeben wurde: es blieb eigentlich erstmal alles beim Alten. Das Tragkraftspritzenfahrzeug und der Mannschaftstransportwagen blieben erhalten, das Feuerwehrgerätehaus wurde weiter genutzt und auch die Uehrder Mannschaft blieb ihrer Aufgabe treu. Das ist für Uehrde besonders wichtig: die Feuerwehr bleibt weiterhin wichtiger Bestandteil der Dorfgemeinschaft! Doch natürlich sollten sich auch einige Dinge ändern: fortan wurden die feuerwehrtechnischen Dienste in Schwiegershausen besucht und auch der Ausrückbereich vergrößerte sich. Bei jedem Alarm in Schwiegershausen kam nun auch automatisch die Löschgruppe Uehrde mit dazu. Im Kommando der Ortsfeuerwehr Schwiegershausen wurden zwei neue Ämter geschaffen, die des Gruppenführers LG Uehrde (seit 2016 Martin Brünig) sowie des Gerätewartes LG Uehrde (2016 bis 2022 Stefan Müller; seit 2022 Frank Dernedde).

Zusammenfinden musste man sicherlich zueinander, wenngleich dies für beide Seiten kein großes Problem darstellte. Schon oft waren beide Wehren gemeinsam im Einsatz, ob real oder fiktiv. Auch die Kameradschaft wurde über all die Jahre immer groß geschrieben. Man kannte sich halt gut, das wurde im Prinzip nur etwas ausgebaut.

Im Jahre 2019 blickte das Stadtdorf Uehrde auf 125 Jahre Feuerwehrtradition zurück. Dies nahm das Kommando der Ortsfeuerwehr Schwiegershausen zum Anlass, die beliebten Heini-Hennecke-Pokalwettkämpfe auszurichten. Bei bestem Wetter und bester Stimmung freuten sich alle Beteiligten, dass die Tradition des Feuerlöschwesens in Uehrde weiter hochgehalten wird.

Neues Fahrzeug und Gerät

Bereits früh signalisierte die Stadt Osterode am Harz, dem Feuerwehrbedarfsplan gerecht zu werden und für die Löschgruppe Uehrde ein neues Fahrzeug anzuschaffen. 2023 war es dann endlich soweit, das neue Kleinlöschfahrzeug KLF konnte in Dienst gestellt werden. Noch vor der offiziellen Übernahme in den Einsatzdienst fuhr das fabrikneue Fahrzeug seine ersten Einsätze während des Weihnachtshochwassers.

Durch eine Spende der ortsansässigen Firma Rump & Salzmann konnte ein 3.000 Liter fassender Faltbehälter angeschafft und fest auf dem KLF verlastet werden. Nicht nur ein echter Mehrwert für das kleine Stadtdorf, sondern auch für Schwiegershausen. Ein kleiner Wermutstropfen: Aufgrund einer Neuausrichtung des Fahrzeugkonzeptes wurde der fast 40 Jahre alte „Bulli“ im November 2025 außer Dienst gestellt. Der zweite Stellplatz im Uehrder Gerätehaus wird fortan anderweitig genutzt.

Fazit: eine mutige, aber richtige Entscheidung

Die Löschgruppe Uehrde beruft sich weiter stolz auf ihre nunmehr über 130-jährige Tradition. So wird einmal im Jahr eine Traditionsversammlung mit gemeinsamen Essen abgehalten. Regelmäßig treffen sich Aktive und Alterskameraden zum Gedankenaustausch am und im Gerätehaus. Osterfeuer und Weinfest werden weiterhin organisiert und auch ein gemütlicher Jahresabschlussdienst darf nicht fehlen. Die feuerwehrtechnischen Dienste finden zusammen mit den beiden Schwiegershäuser Gruppen statt. Regelmäßig wird auch an verschiedenen Stellen in Uehrde geübt, wie zum Beispiel im Steinbruch.

Am 1. Januar 2026 können wir also auf 10 Jahre Löschgruppe Uehrde zurückblicken. Wären damals nicht diese weitreichende und mutige Entscheidung getroffen worden, wäre das Kapitel Feuerlöschwesen in Uehrde über kurz oder lang beendet gewesen. So können weiterhin acht Feuerwehrkameraden ihren Dienst für Uehrde. aber auch für Schwiegershausen versehen. Sogar zwei Quereinsteiger, die nach Uehrde zogen, konnten in dieser Zeit begrüßt werden. Eine gute Bilanz, die Mut für die Zukunft macht!

Abschließend gratulieren wir: Herzlichen Glückwunsch Löschgruppe Uehrde – auf die nächsten 10 Jahre!

Text: Marcel Sonntag

Übergabe eines mobilen Rauchverschlusses

Am 9. Dezember bekam die Freiwillige Feuerwehr Schwiegershausen Besuch von der VGH-Versicherung in Person von Ingo Marzadek aus Osterode. Dieser hatte einen sogenannten „Mobilen Rauchverschluss“ mitgebracht, den die Versicherung der Feuerwehr spendete.

Bei einem derartigen Einsatzmittel handelt es sich um ein nicht brennbares Tuch, welches an einem Metallrahmen befestigt ist. Mittels einer Spreizstange kann dieses Tuch in einen Türrahmen gespannt werden und verschließt die Türöffnung weitgehend, auch wenn die Tür geöffnet ist. Damit ist gewährleistet, dass giftiger Brandrauch nicht in unbetroffene Bereiche, wie beispielsweise Treppenhäuser, vordringen kann und Fluchtwege rauchfrei gehalten werden können. Der vorgehende Angriffstrupp kann auch nach Setzen des Vorhangs diesen passieren, da er nur im oberen Bereich festgespannt ist.

Dieses Einsatzmittel stellt einen erheblichen Mehrwert für die Menschenrettung, den Schutz von Sachwerten und die Brandbekämpfung dar.

Im Rahmen der Übergabe informierte sich Ingo Marzadek über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Schwiegershausen, die gerade in den letzten Wochen sehr einsatz- und umfangreich war. Auch vergangene Einsätze im Ort, bei denen der Rauchverschluss bereits eine gute Ergänzung gewesen wäre wurden angesprochen. Für die anstehenden Dienste in 2026 wird die Handhabung des Rauchverschlusses sicherlich verstärkt geübt werden.

Das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Schwiegershausen bedankt sich bei Ingo Marzadek von der VGH-Versicherung sehr herzlich für diese Spende. Von Ortsbrandmeister Tostmann bekam der Versicherungsmann noch ein kleines Dankeschön in flüssiger Form überreicht.

Text und Fotos: Marcel Sonntag

Jugendfeuerwehr unterstützt Bürgerverein

Am 6. Dezember fand ab 16:00 Uhr der diesjährige Wintermarkt auf dem Hof des Enso Markts statt. Die Veranstaltung wurde vom Bürgerverein organisiert, der sich mit großem Engagement um die festliche vorweihnachtliche Atmosphäre kümmerte.

Auch wir von der Feuerwehr Schwiegershausen waren wieder mit dabei und übernahmen wie aus den letzten Jahren gewohnt den Getränkeverkauf. Angeboten wurden Kinderpunsch, Glühwein sowie verschiedene Kaltgetränke. Unterstützt wurde das Team der Jugendfeuerwehr mit Kameradinnen und Kameraden aus der aktiven Abteilung.

Bereits am Morgen begann für uns der Aufbau des Getränkestands, bevor am Nachmittag der Markt startete. Trotz leichten Regen fanden erfreulicherweise viele Besucher den Weg zum Wintermarkt, sodass am Stand durchgehend gute Stimmung herrschte.

Unser besonderer Dank gilt dem Bürgerverein für die Organisation, der Schützengesellschaft für die gute Zusammenarbeit am Stand sowie vor allem der IG Streuobst für die großzügige Spende des Apfelsafts, aus dem wir den Kinderpunsch herstellen konnten.

Wir freuen uns, Teil dieser schönen Veranstaltung gewesen zu sein und wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern frohe und besinnliche Weihnachten!

Text: Marlon Sonntag; Fotos: Marcel Sonntag

Goodbye, T3!

Nachdem wir uns im Oktober bereits von unserem MZF verabschiedet haben, folgt nun der nächste Abschied: das Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) der Löschgruppe Uehrde verlässt Mitte November den Fuhrpark der Ortsfeuerwehr Schwiegershausen.

Aufgebaut auf einem Volkswagen Transporter T3 wurde der „Bulli“ am 9. Dezember 1986 erstmals zugelassen und verrichtete seinen Dienst fortan bei der Feuerwehr Wolfsburg, wo er mit dem amtlichen Kennzeichen WOB-203 unterwegs war. Acht Einsatzkräfte konnte das 70-PS-starke Fahrzeug aufnehmen.

Mannschaftstransportfahrzeuge gibt es in nahezu jeder Feuerwehr, wenngleich sie einsatztaktisch nicht zur Grundausstattung zählen. Dennoch sind sie wichtige Fahrzeuge, nicht nur zum Personentransport, sondern z.B. auch als Zugfahrzeug für Anhänger oder als Logistikfahrzeug zum Sichern des Nachschubs.

In den 1980er Jahren war dieser Typ „Bulli“ ein weitverbreitetes Fahrzeug bei den deutschen Feuerwehren, alleine im Stadtgebiet Osterode fuhren zu Spitzenzeiten bis zu sieben Modelle dieser Baureihe rum. Nach und nach verschwinden diese unverwüstlichen Fahrzeuge jedoch aus den Fahrzeughallen und werden durch modernere Fahrzeuge ersetzt.

Ende 2004 kaufte die damals noch eigenständige Ortsfeuerwehr Uehrde den T3 als Ersatz für das in die Jahre gekommene Vorgängermodell auf VW T2. Zum 111-jährigen Bestehen der Wehr im Jahr 2005 wurde es dann offiziell in Dienst gestellt – amtliches Kennzeichen war bis heute: OHA-FL 734 . Der Funkrufname lautete zunächst „Florian Osterode 19-62“, später dann „Florian Göttingen Land 24-17-12“.

Auch nach der Eingliederung der Löschgruppe Uehrde in die Ortsfeuerwehr Schwiegershausen verrichtete der „Bulli“ weiterhin treu seinen Dienst und war ein wichtiger Begleiter für die mitgliederstarke Wehr. Unzählige Dienste und auch Einsätze hat das Fahrzeug abgeleistet, zuletzt beim Netto-Brand in Osterode. Auch unser Feuerwehrmusikzug konnte sich oft auf das Fahrzeug verlassen. Im geräumigen Kofferraum fanden nicht nur die Rhythmusinstrumente, sondern auch div. Noten- und Instrumentenkoffer Platz.

Doch nun heißt es auch von diesem Oldtimer Abschied zu nehmen. Nach 20 Einsatzjahren für die Feuerwehren Uehrde und Schwiegershausen sagen wir dankbar: „Goodbye, T3!“

Text: Marcel Sonntag
Fotos: Archiv LG Uehrde; Marcel Sonntag

Hydrantenkontrolle

Erstmals tagsüber an einem Samstagvormittag fand die jährliche Hydrantenkontrolle in den Ortschaften Schwiegershausen und Uehrde statt. Organisiert wurde die Aktion vom stellv. Ortsbrandmeister Niklas Buchwald, der auch die verschiedenen Routen und Gruppen eingeteilt hat. Jede Gruppe war gemischt: Aktive und Mitglieder der Jugendfeuerwehr arbeiteten gemeinsam.

Die Sicherstellung der Löschwasserversorgung durch Hydranten ist ein elementarer Baustein zur Sicherstellung des Brandschutzes. In Schwiegershausen und Uehrde gibt es dazu 116 Unterflurhydranten. Das bedeutet, dass lediglich eine unterirdische Armatur an der Trinkwasserleitung angeflanscht ist, an welche im Bedarfsfall ein sogenanntes Standrohr befestigt werden muss. Gekennzeichnet werden diese Art der Hydranten zum einen durch die entsprechende Beschilderung, zum anderen erkennt man sie anhand der markanten oval-förmigen Deckel im Boden.

Eine Trinkwasserleitung mit einem Nenn-Innendurchmesser von 125 mm signalisiert, dass der Hydrant bis zu 1.250 Liter Löschwasser pro Minute zur Verfügung stellen kann.

Der Apell der Feuerwehr an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger: Achten Sie darauf, nie auf einem Unterflurhydranten zu parken, ihn zuzustellen oder den Deckel derart zu verschmutzen, dass er nicht geöffnet werden kann!

Zur Prüfung der Hydranten wird das Standrohr gesetzt und die Leitung wird einmal kurz „gespült“, das heißt nichts anderes als „Wasser Marsch“ auf einen der beiden B- Abgänge um Dreck aus der Leitung zu spülen. Geprüft werden Kriterien wie Zustand des Deckels, der Kappe an der Armatur, Schild und Ablauf. Etwaige Schäden werden dem Wasserversorger (Harz-Energie) gemeldet. Anschließend wird der Hydrant frostsicher gemacht, unter den Deckel kommt eine Plastikfolie. So wird verhindert, dass weiterer Schmutz reinkommt und der Deckel festfriert.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen endete die Kontrolle in den frühen Mittagsstunden. Die Aktion soll nach Willen des Kommandos im nächsten Jahr nach gleichem Schema wiederholt werden.

Fotos und Text: Marcel Sonntag

Vorabinfo Hydrantenkontrolle

Am 1. November führen wir die alljährliche Kontrolle der Hydranten in der Ortslage Schwiegershausen durch. Im Zeitraum von 8 bis ca. 12 Uhr kann es dabei zu Eintrübungen und Druckschwankungen im Trinkwassernetz kommen.

Wir bitten ganz allgemein darum, dass die Hydranten nicht zugeparkt oder zugestellt werden. Hydranten sind äußerst wichtige Löschwasserquellen und dienen so dem Brandschutz und damit der Allgemeinheit.

(MS)

Oktoberfest 2025

Die Besucher des diesjährigen Oktoberfestes des TSV Schwiegershausen und der Freiwilligen Feuerwehr Schwiegershausen hatten einmal mehr sichtlichen ihren Spaß in der Schwiergshäuser Sporthalle. Nachdem der Fassanstich der Ortsbürgermeistern Kathrin Schrader aufgrund eines nicht passenden Zapfhahns zunächst missglückte, verlief der Abend ansschließend feuchtfröhlich. Zuerst wurde zur Musik des Feuerwehrmusikzuges Schwiegershausen auf den Bänken geschunkelt, getanzt und angestoßen, bevor DJ Sebastian Crome anschließend den Besuchern einheizte. Eine ausgelassene Feierlaune machte sich breit und Alt und Jung feierten ein fröhliches und friedliches Oktoberfest, bei dem der eingesetzte Sicherheitsdienst erfreulicherweise einen ruhigen Abend zu verzeichnen hatte. 

Text: Laura Rauch; Bilder: Olaf Kaisner (TSV Schwiegershausen)

Ade, Mercedes G!

Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland sind in aller Regel DIN-genormt. Häufig vorkommende und allseits bekannten Typen sind Löschfahrzeuge oder Drehleitern, welche häufig in identischer Bauweise gebaut werden und bei den Wehren in den Fahrzeughallen stehen. Doch es gibt immer mal wieder auch „Exoten“ – Fahrzeuge, die von eben jener Norm abweichen und ein gewisses Alleinstellungsmerkmal vorweisen können. Mehrzweckfahrzeuge zum Beispiel, die weder reines Löschfahrzeug, noch Mannschaftstransporter oder Gerätewagen sind – eben „Fahrzeuge mit mehreren Einsatzzwecken“.

So ein Exot ist auch unser Mehrzweckfahrzeug. Und genau das macht es auch so besonders.

Doch jedes Feuerwehrfahrzeug muss irgendwann einmal die Fahrt in Richtung Ruhestand antreten. Nach fast 25 Jahren Einsatzdienst in der Feuerwehr Schwiegershausen geht eben dieses Mehrzweckfahrzeug, der G, wie er einfach meistens nur genannt wird, nun in „Status 6“ (*).

Im nachfolgenden Text blicken wir zurück auf dieses besondere Einsatzfahrzeug und zeichnen seine Geschichte nach, die lange vor der Indienststellung in Schwiegershausen beginnt.

(*) Status 6 ist der Status im Digitalfunk, wenn ein Feuerwehrfahrzeug nicht (mehr) einsatzbereit ist.

Das erste Leben als Vorausrüstwagen in Mössingen

Die Geschichte des G begann mit seiner Erstzulassung am 31. Juli 1981. Anschließend wurde der Mercedes-Benz 280 GE als Vorausrüstwagen (VRW) bei der Freiwilligen Feuerwehr Mössingen in Dienst gestellt. Angetrieben von einem 156 PS-starken Ottomotor wurde dieses Fahrzeug fortan zur schnellen technischen Hilfeleistung (TH) vornehmlich bei Verkehrsunfällen auf der nahen Bundesstraße B27 eingesetzt. Das allradgetriebene und hoch geländegängige Fahrzeug bot drei Einsatzkräften Platz.

Aufgebaut wurde das Fahrzeug bei der Firma Albert Ziegler in Giengen, dort ist u.a. ein 5-kVA-Stromgenerator verbaut worden, welcher vom Fahrzeugmotor angetrieben wird. Damit betrieben wurde ein hydraulischer TH-Rüstsatz, bestehend aus Rettungsschere und Spreizer. Das Fahrzeug konnte schnell besetzt werden und an der Einsatzstelle direkt eine technische Rettung durchführen.

Der Funkrufname lautete „Florian Mössingen 1/50 bzw. 1/18“.

Der Weg vom Tragkraftspritzenanhänger zum Mehrzweckfahrzeug

Wie fand nun ausgerechnet dieses Fahrzeug seinen Weg nach Schwiegershausen? Um diese Frage zu beantworten schauen wir uns den Fuhrpark der Feuerwehr Schwiegershausen vor der Jahrtausendwende mal genauer an.

Haupteinsatzfahrzeug war zu dieser Zeit ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 (Baujahr 1983). Dieser Fahrzeugtyp hatte eine an der Frontstoßstange fest angebaute Feuerlöschkreiselpumpe FP 8/8 (800 Liter Wasserförderung/Minute bei 8 bar Ausgangsdruck), welche direkt vom Fahrzeugmotor angetrieben wurde. Zusätzlich gehörte eine Tragkraftspritze TS 8/8 zur Standardbeladung. Einen Wassertank gab es nicht.

In Schwiegershausen wich man bereits schon länger von dieser Standardbeladung ab, die TS wurde separat auf einem Tragkraftspritzenanhänger (TSA) transportiert. Zu diesen Zeiten war das Hydrantennetz noch nicht so gut ausgebaut wie heute und lieferte nicht genügend Druck. So musste zwangsläufig immer auf die offenen Wasserentnahmestellen des Hackenbachs zurückgegriffen werden.

Der Vorteil des TSA lag darin, dass er unabhängig vom LF 8 bewegt werden konnte. Häufig übernahm diese Transportaufgabe der Landwirt Friedel Großkopf mit seinem Traktor. Während das LF 8 direkt zur Einsatzstelle fuhr um dort bereits tätig zu werden, steuerten das Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) mit Schlauchanhänger sowie das Treckergespann die nächstgelegene Wasserentnahmestelle an.

Doch der alte TSA war abgängig und so entschied sich das Kommando im Jahr 2000, ein eigenes Fahrzeug zum Transport der TS anzuschaffen. Das System, die TS autark vom LF 8 zu bewegen hatte sich bewährt und sollte beibehalten werden. Die Überlegungen gingen in Richtung Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF). Durch die Vermittlung der Firma Spoerer, welche zu dieser Zeit in Schwiegershausen mit einer Lagerfläche ansässig war, kam ein Kontakt nach Baden-Württemberg zustande, wo zwar kein TSF, aber ein anderes, interessantes Fahrzeug zum Verkauf stand.

Das zweite Leben als Mehrzweckfahrzeug in Schwiegershausen

Indienststellung als MZF

Die Feuerwehr Mössingen entschied sich, ihren VRW nach 20 Jahren Einsatzdienst auszumustern, die Feuerwehr Schwiegershausen entschied sich, ein zusätzliches Fahrzeug zum Transport der TS anzuschaffen. Dank der Firma Spoerer kam ein Kontakt zustande und so fuhren der damals frisch gewählte stellv. Ortsbrandmeister Lars Göldner, der damalige Gruppenführer Manfred Wode sowie Thorsten Waldmann am 17. Februar 2001 per Bahn Richtung Mössingen.

Wichtig war, dass Halterungen für vier Saugschläuche und der TS-Schlitten in das Fahrzeug eingebaut werden konnten. Da dies passte und man sich einig wurde, nahmen die drei Kameraden das Fahrzeug direkt mit und überführten es auf eigener Achse die über 500 km lange Strecke nach Schwiegershausen.

Dort angekommen wurde es an die Bedürfnisse der Feuerwehr Schwiegershausen angepasst. Die TH-Ausrüstung und der dritte Sitz im Fond wurden ausgebaut. Dafür wurde der Schlitten zur Aufnahme der TS sowie vier Lagerungen für die A-Sauglängen eingebaut. Weiteres Material zum Herrichten einer Wasserentnahmestelle wurde entsprechend verstaut. Auf dem Dach wurde ein Dachgepäckträger installiert auf welchem ein Schott zu Anstauung des Baches für die offenen Wasserentnahmestellen sowie eine Schaufel ihren Platz fanden.

Der G lief fortan als Mehrzweckfahrzeug mit dem Funkrufnamen „Florian Osterode 17/48“ und dem amtlichen Kennzeichen OHA – FP 88. FP 88 steht in diesem Fall für die transportierte Tragkraftspritze, nach Norm eine Feuerlöschkreiselpumpe 8/8.

Da es 2001 nur zwei Stellplätze im Gerätehaus gab, stand das MZF anfangs in der Scheune von Manfred Wode. Später bezog es die alte Waschhalle des ehemaligen Autohauses Waldmann/Hunger+Sattler (später Artec, heute Zimmerei Jürgen Bode) direkt neben dem Gerätehaus. Da das alte LF 8 langfristig durch ein größeres LF 10 ausgetauscht werden musste, wurde ein dritter, größerer Stellplatz ans Gerätehaus angebaut. Somit konnte der G dann ins Gerätehaus einziehen und im rechten Stellplatz der alten Halle auf seine Einsätze warten.

Mit der Indienststellung dieses Fahrzeug genoss die Feuerwehr Schwiegershausen sowohl im ehemaligen Landkreis Osterode als auch jetzt im Landkreis Göttingen ein Alleinstellungsmerkmal. Ein derartiges Fahrzeug fand sich in keiner anderen Ortsfeuerwehr. Ein ähnlicher Typ, allerdings moderner und als Gerätewagen-Tragkraftspritze bezeichnet, wurde 2016 in Ossenfeld in Dienst gestellt.

Die Generalüberholung

2018 stand das Kommando das erste Mal vor der Frage, wie es mit dem zu dieser Zeit bereits 37 Jahre alten Fahrzeug weitergehen sollte. Der Lack war bereits seit langem stark ausgeblichen, was bei Lackierungen in Tagesleuchtrot (RAL 3024) durchaus häufiger vorkommt. An einigen Stellen war Rost zu sehen und das Getriebe war auch nicht mehr im besten Zustand. Dank großzügiger Unterstützung von Florian Wiesner, Inhaber der Schwiegershäuser Firma „Getriebeklinik“ sowie der Autolackiererei Tobias Hungerland aus Bad Lauterberg konnte das Fahrzeug aber wieder flott gemacht werden. Beide stellten ihre Arbeit kostenfrei zur Verfügung. Während Wiesner das Getriebe wieder instand setzte, lackierte Hungerland das Fahrzeug um. Ab nun erstrahlte der G in Feuerrot (RAL 3000) und passte sich damit auch optisch den anderen Fahrzeugen im Fuhrpark der Wehr an.

Auch der Funkrufname änderte sich. Durch Einführung des Digitalfunks und die Kreisfusion bekamen alle Feuerwehrfahrzeuge neue Funkrufnamen. Das MZF war ab 2015 unter „Florian Göttingen-Land 24-69-11“ zu erreichen.

Außerdienststellung im Oktober 2025

Die Hauptargumente für die Anschaffung des G haben wir bereits erläutert. Auch nach Indienststellung des neuen LF 10 im Jahre 2008 wurde das Fahrzeug weiter betrieben. Doch durch den Ausbau des Hydrantennetzes und dem, gerade in den Sommermonaten, immer weniger wasserführendem Hackenbach ist diese Taktik mittlerweile obsolet. Durch die Eingliederung der Löschgruppe Uehrde mit ihrem TSF bzw. die Indienststellung des neuen KLF ist die Feuerwehr Schwiegerhausen flexibler geworden und es kam vermehrt der Wunsch auf, ein neues, flexibleres Einsatzfahrzeug vorzuhalten. Ein Logistikfahrzeug, welches mehr Einsatzkräfte aufnehmen und je nach Einsatzzweck unterschiedliche Beladung transportieren kann.

Bereits 2024 wurde eine Arbeitsgruppe innerhalb des Kommandos gebildet, die sich mit der Zukunft des MZF (sowie des MTF Uehrde) zu beschäftigen hat. Nach vielen Diskussionen entschied sich das Kommando nun Mitte dieses Jahres, beide Fahrzeuge auszumustern und die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges für den Standort Schwiegershausen zu forcieren. Wir werden zu gegebener Zeit dazu berichten.

Mit der Außerdienststellung des G endet nun die beachtenswerte Feuerwehrkarriere eines Fahrzeuges, welches in nahezu 45 Dienstjahren zwei Feuerwehren gedient hat. In Mössingen wird der G als VRW sicher geholfen haben, unzähligen Menschen das Leben zu retten. In Schwiegershausen kam das Fahrzeug bei vielen Einsätzen in und außerhalb des Ortsgebietes zum Einsatz. Häufig an Wasserentnahmestellen, aber auch als Vorausfahrzeug für den Ortsbrandmeister, als Notarztzubringer, als Geländeretter oder flinkes Führungsfahrzeug bei Großschadenslagen. Den Begriff „Mehrzweckfahrzeug“ hatte unser liebgewonnener Oldtimer im besten Sinne zu jeder Zeit ausgefüllt.

Sein markantes Einsatzhorn, die originale Martin-Horn-Anlage, erklang zum letzten Mal in den frühen Morgenstunden des 12. Oktobers. Zur Unterstützung der bereits eingesetzten Wehren wurde die Feuerwehr Schwiegershausen nach Osterode alarmiert, dort brannte der Netto-Markt in der Innenstadt. Mit einer Besatzung von 1:1 fuhr der G den Kreisel am Pferdeteich an und sperrte dort die Einfallstraße in Richtung Innenstadt. Der endgültig letzte Einsatz für das MZF dauerte ca. 5 Stunden.

Damit ist es jetzt Zeit Abschied zu nehmen und darum sagen wir dankbar: „Ade! Mercedes G!“

Text: Marcel Sonntag

Ich bedanke mich bei Thomas Lauria und Andreas Steinhilber von der Feuerwehr Mössingen für die Zurverfügungstellung der vielen Fotos, als das Fahrzeug noch dort im Einsatzdienst stand. Des Weiteren bei Manfred Wode und Lars Göldner, die viele Hintergrundinformationen beisteuern konnten. Vielen Dank!


Die große Fotogalerie

Fotos aus Mössingen

Fotos von Andreas Rode

Fotos von Marcel Sonntag


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